Was eine effiziente Netzwerkinfrastruktur in Unternehmen auszeichnet

Nahezu jedes moderne Unternehmen verfügt über eine umfangreich ausgebaute Netzwerkinfrastruktur, denn eine solche ist essenziell für einen reibungslosen Betrieb. Umso wichtiger ist es sicherzustellen, dass die Netzwerkinfrastruktur perfekt funktioniert. Doch was macht eine effiziente Netzwerkinfrastruktur überhaupt aus?
Elastische Skalierbarkeit
Die Anforderungen eines Unternehmens können sich schnell verändern. Manchmal braucht es nur wenige Monate und der Bedarf an Netzwerkgeräten oder vergleichbarer Hardware nimmt deutlich ab oder zu. Um flexibel und schnell zu reagieren, sollten Unternehmen auf elastische Skalierbarkeit setzen. Elastische Skalierbarkeit ist ein Begriff, der mit Cloud-Diensten assoziiert wird und sich auf eine automatische Anpassung von Ressourcen bezieht. Wie bei anderen cloudbasierten Leistungen haben Unternehmen auch im Netzwerkbereich die Möglichkeit, ihre Infrastruktur ganz oder teilweise in die Cloud zu verlagern. Dadurch können sie schneller auf sich verändernde Anforderungen reagieren.
Schnelles Internet
Effiziente Arbeitsprozesse funktionieren nur, wenn das Internet eine gewisse Geschwindigkeit hat und Verzögerungen nicht oder nur selten vorkommen. Die genutzte Hardware spielt hier nur bedingt eine Rolle. Wesentlich wichtiger ist die Wahl einer leistungsfähigen Internetverbindung, die über die gesamte Netzwerkinfrastruktur hinweg hohe Datenübertragungsraten und geringe Latenzzeiten sicherstellt. Dafür ist Glasfaser am besten geeignet. Glasfaser kostet zwar mehr als DSL oder Kabel, aber dafür ist sie deutlich schneller und zukunftsfähiger. In Zeiten von 5G ist es nun mal so, dass DSL und Kabel schnell an technische Grenzen stoßen. Glasfaser bietet hingegen die notwendige Bandbreite, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.
Funktionierende Verwaltung
Ein leistungsstarkes Netzwerk ist bereits die halbe Miete. Vorausgesetzt, dass es leicht zu überwachen ist. Sollte die Verwaltung mangelhaft sein, kann dies zu vermeidbaren Problemen wie höheren Personalkosten, Leistungseinbußen und Sicherheitslücken führen. Die Verwaltung des Netzwerks sollte daher am besten über zentralisierte Tools erfolgen. Solche Tools sind in der Lage, mögliche Schwachstellen zu identifizieren, sodass umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Ein Tool allein reicht jedoch nicht aus. Es braucht auch ein oder mehrere Netzwerkadministratoren, die sich mit der Materie auskennen.
Hohe Sicherheit
Bei der Sicherheit der Netzwerkinfrastruktur geht es vor allem um zwei Dinge: Zum einen sollte das Netzwerk sicher vor Ausfällen sein, zum anderen ist Schutz vor Cyberkriminellen wichtig. Ausfallsicherheit lässt sich unter anderem durch redundante Netzwerke erreichen. Cybersicherheit ist etwas komplexer und erfordert eine Reihe von Maßnahmen, die von sicheren Passwörtern über regelmäßige Updates bis hin zu einer Sensibilisierung der Mitarbeiter reichen. Investitionen in die Sicherheit sind häufig mit hohen Kosten verbunden. Daher gibt es nach wie vor Unternehmen, die sie scheuen. Davon ist abzuraten, da theoretisch eine einzelne Cyberattacke dem Betrieb langfristig schaden kann.
Gute Energiebilanz
Nicht alle Unternehmen achten darauf, dass ihre Netzwerkinfrastruktur energieeffizient ist, da sie andere Prioritäten haben. Das ist verständlich, aber zumindest bei großen Unternehmen, die eine umfassende IT-Infrastruktur betreiben, sollte dieser Punkt nicht komplett vernachlässigt werden. Nachhaltige Technologien sind schließlich aus gutem Grund eines der permanenten wirtschaftlichen Themen in Medien und Politik. Jedes Unternehmen sollte seine Ressourcennutzung optimieren, um Kosten zu senken und zur Umweltfreundlichkeit beizutragen. Im Rahmen der Netzwerkinfrastruktur geht das etwa durch energiesparende Hardware, Glasfaserleitungen und Kühlsysteme.